Tierhilfe-Projekt-Odena-France - wir finden den richtigen Freund für Sie ...
Clarissa Frfr. v. Reinhardt
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(mit freundlicher Genehmigung von C. Reinhardt)


Hilfe für den Hund am Sylvestertag oder:
Ist die Menschheit verrückt geworden?!
 
Alle Jahre wieder.. kommt leider nicht nur das Christkind, sondern pünktlich eine Woche später auch die große Knallerei. Weihnachten gilt als stilles und besinnliches Fest, an dem es gar nicht ruhig genug sein kann, selbst unser altes deutsches Liedgut preist die Stille Nacht, heilige Nacht.. , aber nur sieben Tage später scheint die Menschheit regelmäßig verrückt zu werden. Es kann gar nicht laut und grell genug werden ganz gleich, einen wie hohen Preis wir dafür zahlen.
 
Ebenfalls fragt sich alle Jahre wieder der gesunde Menschenverstand, wie es sein kann, dass angesichts (ver)hungernder Menschen und Tiere, einer kriselnden Weltwirtschaft und scheinbar nicht lösbarer Umweltprobleme, die uns irgendwann alle miteinander mit einem ganz großen Knall ins Jenseits befördern könnten, überhaupt ein Mensch so verrückt sein kann, Geld für Raketen, Böller und Tischfeuerwerk auszugeben?! Ja wissen die Leut` denn wirklich nichts besseres damit anzufangen? Für die ganz Ideenlosen wüsste ich da ein paar Umwelt- und Tierschutzorganisationen, die um jeden Cent dankbar wären. Auch das Frauenhaus, die Welt-hungerhilfe und Aktion Mensch hätten sicher einen besseren Verwendungszweck für die Milliarden, die da alljährlich in die Luft gepulvert werden.
 
Und nun möge mir bloß keiner mit der Tradition kommen! Ach, so vieles wird unter dem Deckmäntelchen der Tradition fortgeführt, so vieles, das man lieber bleiben lassen sollte: Der Stierkampf, die Treibjagd, Pferderennen oder auch die Unterdrückung der Frau, die nach wie vor in vielen Ländern dieser Erde zur guten (?) alten Tradition gehört. Na ja, manchmal ist die Tradition halt auch mehr alt als gut und gehört einfach abgeschafft. Es lohnt, darüber nachzudenken.
 
Als Tierhalterin habe ich mir die Knallerei schon als Jugendliche abgewöhnt. Zu sehr taten mir die Hunde (und Katzen!) leid, wenn sie sich zitternd unter der Eckbank verkrochen und tagelang nicht mehr aus dem Haus trauten. Ich dachte an die Wildtiere, die ebenfalls voller Angst und Schrecken flüchten und Schutz suchen vor einer nicht benennbaren und nicht verstehbaren Gefahr.
 
In meiner Hundeschule mehren sich jetzt wieder die Anrufe der Verzweifelten, die fragen, ob ich Tipps hätte, wie man mit dem geliebten Vierbeiner die Jahreswende halbwegs schadlos übersteht. Immer wieder stellt man mir die Frage, ob ich mich da auskenne. Oh ja, da kenne ich mich sogar sehr gut aus, denn drei meiner sieben Hunde haben schreckliche Angst und zwei fürchten sich zumindest etwas. Mit den folgenden, jahrelang im Ernstfall erprobten Tipps kommen wir ganz gut über die Runden:
 
Die einfachste Lösung zuerst: Hauen Sie mit Ihrem Hund einfach für ein paar Tage ab. Buchen Sie eine einsame Berghütte irgendwo im Nirgendwo. Das müssen Sie allerdings rechtzeitig tun, denn einsame Berghütten gibt`s bei weitem nicht so viele wie genervte Hundehalter, die diese zur Jahreswende händeringend suchen. Reisen Sie schon ein paar Tage vor Sylvester ab und bleiben Sie auch etwas länger, denn wie wir alle wissen, beginnt die Knallerei schon Tage vor dem ganz großen Spektakel und zieht sich auch noch bis zum zweiten oder dritten Januar hin.
 
Wenn diese Lösung nicht möglich ist, wäre mein wichtigster Tipp, dass Sie Ihrem Hund so viel Ruhe wie möglich vermitteln und durch Idolfunktion vorleben, dass Ihnen der ganze Rummel gar nichts ausmacht. Für mich ist dies zugegeben der schwierigste Part, denn tatsächlich könnte ich jedem, der da draußen rumknallt, ebenfalls eine knallen kleine Kinder, die noch nicht wissen, was sie tun, ausgenommen.
 
Durch die Stimmungsübertragung beeinflussen wir unsere Hunde ganz enorm, je gelassener Sie also sind, desto eher kann Ihr Hund sich zumindest etwas beruhigen. Aber erwarten Sie bitte nicht, dass Ihr Hund keine Angst mehr hat, nur weil Sie keine haben, denn ganz so einfach läuft es nicht. Es ist etwa wie bei einem bevorstehendem Besuch beim Zahnarzt, der Ihnen große Angst macht: Ein Partner, der Ihnen Mut zuspricht und Gelassenheit ausstrahlt, hilft zumindest etwas einer der glaubt, man brauche doch keine Angst haben, weil er/ sie ja schließlich auch keine Angst hat, hilft überhaupt nicht, sondern nervt einfach nur.
 
Tipp Nummer zwei steht in direktem Zusammenhang mit Tipp Nummer eins: Haben Sie Zeit für Ihren Hund, stehen Sie ihm durch Anwesenheit zur Verfügung und ermöglichen Sie ihm das Kontaktliegen, wenn er es wünscht. Hierbei müssen Sie aber sehr präzise arbeiten, damit es nicht zu einer so genannten unbewussten Bestätigung kommt. Keinesfalls heißt dies nämlich, dass Sie Ihren Hund auf den Arm nehmen, herumtragen oder auf den Schoß setzen sollen, während Sie ihn streicheln und in endlosen Litaneien bedauern, denn dieses Verhalten würde die Angst Ihres Hundes nur verstärken. Allerdings sollten Sie andererseits auch keinesfalls wie von manchen Trainern empfohlen Ihren Hund ignorieren, wenn er Angst hat. Dieser Tipp, der die oben genannte unbewusste Bestätigung verhindern soll, ist weit über das Ziel hinaus geschossen, denn wenn Sie Ihren Hund ignorieren, wenn er Angst hat, was vermitteln Sie ihm dann?! Dass Ihnen seine Angst vollständig egal ist und er sich an jemand anderen wenden muss, wenn er Unterstützung und Schutz braucht und das ist für eine gute Bindung und ein angestrebtes Vertrauensverhältnis zwischen Hund und Halter das reinste Gift! Deshalb haben wir seit Jahren ein Ritual eingeführt, das bestens funktioniert:
 
Unser Wohnzimmer wird zu einer Liegelandschaft umgebaut. Zugegeben, bei nur einem Hund oder zweien ist das nicht nötig, es reicht ein bequemes Sofa, aber wir haben ja sieben... Einer von uns hält sich die meiste Zeit über auf der ?Liegewiese? auf, meistens lesen wir oder telefonieren mit Freunden. Die Hunde kommen ganz von selbst und suchen den Körperkontakt, wenn die Knallerei losgeht. Sie legen sich mit hin, dürfen sich ankuscheln und unsere Nähe spüren. Einem von ihnen hilft es besonders, wenn wir ihn mit einer Decke so zudecken, dass nur noch sein Kopf rausschaut er fühlt sich so eingehöhlt sicherer. Wenn die, die besonders große Angst haben, anfangen zu hecheln oder uns anzupföteln, reagieren wir darauf nur geringfügig und sagen einfach nur kurz Ist schon o.k. oder ähnliches und strahlen weiterhin heitere Gelassenheit aus. Um diese Stimmung zu erzeugen, helfen übrigens Bücher des Dalai Lama ausgesprochen gut! J
 
Zusätzlich läuft bei uns der Fernseher in einer Lautstärke, die gut erträglich ist, aber doch den Lärm von draußen zumindest teilweise abmildert. Diese Geräuschkulisse kann die Knallerei natürlich nicht übertönen, dann würden uns und besonders unseren Hunden, deren Gehör viel feiner ist ja die Ohren weh tun. Aber sie verhindert eine allzu starke Fokussierung auf die Knallgeräusche. Der besondere Tipp: Auf 3 SAT laufen jedes Jahr ab 11.00 Uhr vormittags bis weit nach Mitternacht Mitschnitte von tollen Live-Konzerten der vergangenen Jahre. Echte Sahnestücke der Musikgeschichte, von Phil Collins über U2, Michael Jackson, Pink oder Tina Turner, es ist für so ziemlich jeden Musikgeschmack etwas dabei.
 
Sehr hilfreich ist auch eine CD, die es als Beigabe zu dem Buch
Mit den Ohren eines Hundes (sehr zu empfehlen!) gibt. Die auf ihr zu hörende Musik wurde nach jahrelangen Forschungen auf dem Gebiet der Psycho-Akustik arrangiert und ist speziell auf das akustische
Wahrnehmungsvermögen von Hunden abgestimmt. Sie wirkt beruhigend und wird bereits erfolgreich in Tierheimen, Hundepensionen und Tierkliniken eingesetzt.
 
Sobald es am Nachmittag auch nur ansatzweise dämmrig wird, machen wir überall im Haus das Licht an, um die von draußen kommenden Lichtreflexe zu mildern. Sollten Sie Gardinen oder Rollos haben, sollten Sie diese schließen. Manchmal hört man den Tipp, mit dem Hund am besten in den Keller zu gehen, im Idealfall in einen Keller ohne Fenster. Dies ist allerdings nur dann sinnvoll, wenn Sie das nicht ausschließlich zu Sylvester tun sonst kann es schnell passieren, dass der Hund bereits das Herunter-gehen in den Keller fürchtet, weil es für ihn in direktem gedanklichen Zusammenhang mit der Knallerei steht. Sollten Sie aber eine Art eingerichteten Hobbyraum haben, den Sie regelmäßig nutzen, kann es tatsächlich hilfreich sein, Sylvester dort unten zu verbringen, bis gegen 2.00 oder 3.00 Uhr nachts zumindest die schlimmste Knallerei vorbei ist.
 
Die Gassi-Runden reduzieren wir auf kurze Gänge in der Nähe des Hauses, damit die ängstlichen Hunde das Gefühl haben, jederzeit auf dem schnellsten Weg wieder nach Hause zu können. Ist die Fluchtburg in kürzester Zeit erreichbar, fühlt sich so mancher Hund zumindest etwas besser. Wenn Sie einen Garten haben, können Sie das Rausgehen auch auf diesen beschränken. Wir gehen am 31. Dezember immer eine ganz lange Runde sehr früh am Morgen, so gegen 6.00 Uhr da ist es noch weitgehend ruhig. Danach bleiben wir mit den ängstlichen Hunden auf unserem Grundstück.
 
Wenn Sie einen Hund haben, der in Panikattacken verfällt, wenn er es  selbst in größerer Entfernung  knallen hört, dann führen Sie ihn an den Tagen rund um Sylvester mit doppelter Leinensicherung und bleiben Sie in der Nähe Ihres Hauses oder Ihres offen stehenden (!) Autos, denn für diese Hunde ist das Erreichen der Fluchtburg eine Frage des Überlebens.
 
Von der häufig empfohlenen Gabe von Medikamenten möchte ich dringend abraten! Zunächst einmal ist wichtig zu wissen, dass jedes Psychopharmaka eine so genannte Umschlagwirkung zeigen kann. Das bedeutet in diesem Fall, dass der Hund nicht beruhigt, sondern ganz im Gegenteil, jetzt erst richtig hoch gefahren wird. Der Kreislauf wird aktiviert, der Puls rast wie verrückt, der Hund kommt nicht mehr zur Ruhe und der so gestresste Organismus nimmt die Außenreize durch die Adrenalinausschüttung noch stärker wahr. Vor ein paar Jahren wurde ich am Sylvesterabend von einer völlig verzweifelten Hundehalterin angerufen, bei deren Eurasierer-Rüden genau das passiert war. Der Hund drehte völlig durch, speichelte, raste fieberhaft nach Unterschlupf suchend durch das Haus und war kaum noch ansprechbar. Die Tierärztin, die das Mittel verschrieben hatte, empfahl am Telefon, den Hund in die Praxis zu bringen, was vollkommen ausgeschlossen war für die Halterin, weil er sich nicht einmal mehr anfassen ließ, ohne deutlich drohend zu fletschen was er übrigens sonst nie tat! Als ich nach halbstündiger Fahrt dort ankam, war der Hund bereits so durchgedreht, dass ich einen Kreislaufkollaps befürchtete. Uns blieb also nichts anderes übrig, als uns auf den Hund zu stürzen, ihn halb im Würgegriff ins Auto zu zerren und in die Klinik meines Vertrauens zu bringen. Dort wurde er in Narkose gelegt, um ihn erst einmal ruhig zu stellen. Dann wurde er an den Tropf gehängt, um die Wirkstoffe in seinem Körper möglichst schnell auszuschwemmen. Es dauerte mehr als 14 Tage, ehe dieser Hund sich halbwegs erholt hatte und sein Frauchen und mich wieder vertrauensvoll an sich heran ließ. Er war damals fünf Jahre alt und ich kannte ihn seit seiner Welpenzeit. Er hatte uneingeschränktes Vertrauen zu mir und seiner Halterin bis zu diesem Abend gehabt...
 
In einem anderen Jahr rief mich am 05. Januar eine Dame an, deren Hund sich seit Sylvester völlig verändert hatte. Er zitterte, sobald er nur angesprochen wurde und reagierte extrem auf jegliche Außenreize, die mit Geräuschen oder Licht zu tun hatten. Er flüchtete zum Beispiel in Panik unter den Küchentisch, als vor dem Haus die Straßenlaterne anging. Beim Beratungsgespräch stellte sich dann heraus, dass auch dieser Hund auf Anraten eines befragten Tierarztes Medikamente verschrieben bekommen hatte. Er wählte ein Mittel aus, dass hauptsächlich auf der Basis eines Muskelrelaxans wirkte, das Bewusstsein aber kaum beeinflusste. Im Klartext bedeutete dies, dass dieser arme Hund, der schon immer große Angst vor Sylvester hatte, alles um sich herum mitbekam, aber unfähig war, sich zu bewegen. Gefangen im eigenen Körper konnte er weder hecheln, noch herumlaufen oder sich verkriechen, so wie er es sonst immer getan hatte. Die Folgen waren fatal dieser Hund erlitt ein Trauma, von dem er sich nie mehr richtig erholte.  Er hatte für den Rest seines Lebens Probleme und die Halterin verfluchtete den Tag, an dem er das Beruhigungsmittel bekommen hatte.
 
Ich könnte noch einige solcher Beispiele nennen, die ich im Laufe der Jahre miterlebt habe. Es waren weit mehr als nur diese beiden und aus diesem Grund würde ich die Gabe von Medikamenten nicht empfehlen. Ich kenne keinen einzigen Hund, der sich nicht über kurz oder lang wieder erholt hätte nach der Knallerei aber einige, die durch Medikamentengabe traumatisiert wurden. Selbstverständlich gibt es auch Hunde, die die Medikamentengabe gut vertragen nur weiß man vorher nicht, ob es so sein wird und mir ist das Risiko für die mir anvertrauten Tiere definitiv zu groß, falls es nicht so sein sollte.
 
Hingegen macht eine Kollegin von mir recht gute Erfahrungen mit der Gabe von Bach-Blüten. Suchen Sie sich einen seriösen Therapeuten, der eine individuelle Mischung für Ihren Hund zusammenstellt. Die im Handel erhältlichen, fertigen Mischung möchte ich Ihnen nicht empfehlen, da sie der eigentlichen Lehre Bach`s und seinem Verständnis über die Wirkung der Blütenmittel nicht entsprechen. Eine Umschlagwirkung ist hier nicht bekannt, es soll aber nicht verschwiegen werden, dass es in seltenen Fällen zu einer Erstverschlimmerung der Symptome kommen kann, ähnlich wie wir sie aus der Homöopathie kennen. Sollte diese gerade an Sylvester auftreten, wäre das natürlich fatal. Deshalb ist eine vorherige Gabe zum Ausprobieren empfohlen.
 
Einigen Hunden hilft auch der D.A.P.-Stecker recht gut, der im Fachhandel erhältlich ist. D.A.P. ist die Abkürzung für Dog Appeasing Pheromone. Diese Pheromone sind Duftstoffe, die eine Mutterhündin während der Laktationsphase zwischen der Milchleiste absondert und die beruhigend auf die Welpen wirken. Man fand heraus, dass diese Wirkung auch noch bei erwachsenen Hunden eintritt und schließlich gelang es, diese Pheromone zu synthetisieren. Steckt man nun diesen Stecker in die Steckdose, wird der Geruch der Pheromone ausgeströmt. Wichtig ist hierbei allerdings, dass Sie dem Hund die Gelegenheit geben, den Raum zu verlassen, wenn er das wünscht, denn nicht alle Hunde mögen diesen Geruch und nicht auf alle wirkt er beruhigend! Beobachten Sie Ihren Hund, ob er sich freiwillig in die Nähe des Steckers begibt und tatsächlich ruhiger wird oder ob ihm dieser Geruch völlig egal zu sein scheint oder er sogar den Raum verlässt. Auch hier ist es sinnvoll, nicht erst am Sylvesterabend auszuprobieren, welche Reaktionen Ihr Hund zeigt, fangen Sie ruhig schon ein bis zwei Wochen vorher damit an. Auf gar keinen Fall sollten Sie die ebenfalls erhältlichen D.A.P.-Halsbänder verwenden, denn einmal angelegt kann der Hund sich eben nicht mehr frei entscheiden, ob er den Geruch sucht oder meidet, sondern ist ihm ausgeliefert. Interessant ist, dass der Hersteller anfangs, als es nur die Stecker gab, selbst ausdrücklich darauf hinwies, wie wichtig es ist, dem Hund die Möglichkeit zum Ausweichen zu geben. Trotzdem hat er dann die Halsbänder und auch noch ein Spray auf den Markt gebracht. Man macht sich so seine Gedanken, was hinter diesem Sinneswandel steckt...
 
Für viele Menschen ist übrigens unklar, warum Hunde gerade vor Sylvester so große Angst haben. Manchmal sogar solche, die zum Beispiel keine Probleme mit Schüssen oder Gewitter haben. Der Grund liegt wahrscheinlich darin, dass durch die Knallerei gleich mehrere Sinne deutlich überstrapaziert werden: Der Gehörsinn durch den Lärm, der Gesichtssinn (die Augen) durch die ungewohnten und in großer Anzahl auftretenden Lichtreflexe und der Geruchssinn durch den Gestank, den die Böller verursachen und der ebenfalls ungewohnt ist für den Hund.
 
Abschließend wünsche ich Ihnen und Ihrem Hund (oder Ihren Hunden) eine möglichst ereignislose Sylvesternacht und hoffe, dass die hier zusammengefassten Tipps helfen, mit möglichst viel Ruhe und Frieden ins neue Jahr zu kommen!
 
Clarissa v. Reinhardt
 
 

Presse-Mitteilung 01.11.2009
Wenn Hunde und Katzen sich ständig kratzen
Nicht immer sind Flöhe im Spiel, wenn sich unsere Vierbeiner unentwegt kratzen. Es kann sich auch um einen Befall mit Herbstgrasmilben handeln. Die Herbstgrasmilbe gehört zu den Spinnentieren, sie ist weltweit verbreitet und findet sich häufig auf Wiesen und in Gärten. Jetzt im Herbst schlüpfen die Larven der Milbe und lauern bevorzugt auf Grashalmen auf ihre Opfer. Die erkennen sie am Geruch, Hunde und Katze gehören ebenso dazu wie Menschen. Die Larven lassen sich von den Grashalmen abstreifen und suchen dann ein geschütztes Plätzchen, wo sie mit ihren Mundwerkzeugen die Haut anbohren. Dabei sondern sie ein Sekret ab, das die unteren Hautschichten auflöst. Diese Mischung dient ihnen dann als Nahrung. Herbstgrasmilben saugen zwar kein Blut wie Flöhe oder Zecken, die Folgen für das Opfer sind aber vergleichbar: Das Immunsystem reagiert auf den Speichel der Parasiten mit stark juckenden Quaddeln. Gerade sehr junge Milben sind mit bloßem Auge kaum zu erkennen, sie sind gerade mal 0,3 Millimeter groß. Um festzustellen, ob Hunde oder Katzen befallen sind, legt man neben ihren Schlafplatz ein großes Stück weißes Papier. Das lockt die Tiere an und verrät ihre Anwesenheit. Zur Behandlung befallener Tiere sollte das Fell zunächst sorgfältig ausgebürstet und die Haut anschließend mit einem geeigneten chemischen Mittel aus der Apotheke oder vom Tierarzt eingerieben werden. "Obwohl in vielen Online-Foren dafür geworben wird: Neemöl – das Öl des Neembaums – hilft nur gegen die Eier der Herbstgrasmilben, und die liegen im Gras", erklärt Dr. Rolf Wilcken, Leiter der Abteilung Kleintiere der Tierklinik Hochmoor im münsterländischen Gescher. "Bereits geschlüpften Tieren und solchen, die im Fell sitzen, kann es nichts anhaben."
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TASSO-Newsletter 31.10.2009
Tierschutzpreis für alternative Forschung vergeben
Forschung ist unbestritten wichtig, heute und auch in Zukunft. Tierversuche werden dabei allerdings zunehmend von sinnvollen Ersatzmethoden abgelöst. Wenn diese Arbeit dann auch noch gewürdigt wird, ist das für Tierschützer ein Zeichen in die richtige Richtung. So ist der Wissenschaftlerin Dr. Johanna Schanz am 26.10.2009 von der Bundesregierung der mit 15.000 Euro dotierte Forschungspreis für ihre Arbeit am Frauenhofer-Institut in Stuttgart überreicht worden. Dr. Schanz entwickelte ein künstliches Lebermodell, mit dem sich die Verträglichkeit von Medikamenten und Kosmetika testen lässt. "Die Forschung mit alternativen Methoden muss in Zukunft noch viel mehr an Bedeutung gewinnen, da sich immer wieder herausstellt, dass sich Tierversuche nicht ohne weiteres auf den Menschen übertragen lassen, wie man seit Contergan weiß", fordert Philip McCreight von TASSO. "Tierversuche sind deshalb nicht nur aus Tierschutzgründen abzulehnen." so McCreight weiter.
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TASSO-Newsletter 17.10.2009
EU-Tierversuchs-Richtlinie 86/609 –
Neue Hoffnung für Millionen von Versuchstieren
Sie ist kaum bekannt, hat aber enorme Konsequenzen für Millionen von Versuchstieren: die EU Tierversuchs-Richtlinie 86/609. Sie setzt Mindeststandards für Tierversuche in Europa. Damit entscheidet sie über Leben und Tod von Millionen von Versuchstieren. Die Richtlinie ist über 20 Jahre alt und bedarf demzufolge dringend der Überarbeitung. Im November 2008 legte die EU-Kommission deshalb den Entwurf für eine Novellierung vor. Leider stimmte das EU-Parlament im Mai 2009 nicht im Sinne der Versuchstiere ab. So sollen Tierversuche ohne Rücksicht auf Schmerzen und Leiden der Tiere auch weiterhin möglich sein. In den EU-Gremien laufen jetzt die Beratungen über den Entwurf der Tierversuchs-Richtlinie. Voraussichtlich Ende November 2009 wird der Ministerrat abstimmen. Auch das EU-Parlament wird sich zum Entwurf äußern.
Hier können Sie Ihre Stimme für die Tiere an die EU-Parlamentarier abgeben. Eine einmalige Chance, auf politischer Ebene eine Änderung für die Tiere herbeizuführen. Seien Sie dabei.

 
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TASSO-Newsletter 27.09.2009
Das Leben mit einem Haustier steckt voller Überraschungen -
Tipps bei Rechtsstreitigkeiten
Wer ein Haustier hat, kennt die eine oder andere unangenehme Streitsituationen: Der eigene Hund hat einen Mitmenschen angesprungen, einen Artgenossen gebissen, den Briefträger verbellt; die Katze stromert in Nachbars Garten, der Vermieter droht das Mietverhältnis bei Tierhaltung zu kündigen.
Seit 1. September 2009 unterstützt die Rechtsanwältin Ann-Kathrin Fries - spezialisiert auf Tierrecht - das TASSO-Team und berät Tierhalter zu allen rechtlichen Fragen rund um das Haustier. Besuchen Sie uns auf www.tasso.net und schauen Sie unter dem Menüpunkt "Service/Tier und Recht", was andere Tierhalter bewegt oder fragen Sie dort Frau Fries.
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TASSO-Newsletter 10.09.2009
TASSO-Tipp: So erkennen Sie artgerechtes Tierfutter
Wie ernähre ich meinen Hund oder meine Katze möglichst gesund? Welches Futter ist artgerecht? Sollte man eher Trocken- oder Nassfutter bevorzugen? Das Thema ist so vielfältig und facettenreich, dass sich jeder seine eigene Meinung bilden und ausprobieren muss, was dem Vierbeiner bekommt und was nicht. DIE richtige Ernährung gibt es nicht. Aber mit möglichst naturbelassenem, sprich artgerechtem Futter wird man dem Ziel in der Regel recht nah kommen. Barfen oder Rohfütterung, was der Natur am nächsten käme, ist meist nicht ganz einfach und bedarf einiger Erfahrung in der Zusammenstellung der richtigen Bestandteile im optimalen Verhältnis. Wer sein Tier gut ernähren will und dabei ungern mit rohem Fleisch umgeht, sollte bei der Dose auf die vom Hersteller empfohlene Fütterungsempfehlung achten. Diese sagt als einziges Indiz indirekt aus, wie wertvoll der Inhalt ist. Als Beispiel: Ist die Fütterungsempfehlung für einen 24 Kilo schweren Hund bei einem beliebigen Hersteller A mit 400 Gramm pro Tag angegeben, und bei einem anderen Hersteller B zum Beispiel mit der doppelten Menge, liegt das daran, dass der Gesetzgeber in Deutschland eine Mindestmenge an Vitaminen, Mineralstoffen, Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen im Tierfutter vorschreibt. Je nach Qualität des Futters muss man als Tierhalter eventuell doppelt so viel füttern, um seinem Tier die notwendigen Nahrungsbestandteile in ausreichender Menge zuzuführen. Ein Vergleich lohnt also. Und oft wird das teurere Futter durch die geringere Fütterungsempfehlung im Endeffekt günstiger sein.
REICO, der neue Tierschutzpartner von TASSO setzt seit Jahren auf gesundes Tierfutter. Dazu der Geschäftsführer Konrad Reiber: "Würde sich ein Hund oder eine Katze in der Natur ernähren müssen, so würde der Fleischanteil in der Nahrung bei bis zu 70 Prozent liegen. Diese Natur steckt mit dem hohen Fleischanteil von 70 Prozent in jeder REICO-Dose." Wenn Sie mehr zu artgerechter Tiernahrung erfahren wollen, klicken Sie hier oder lassen Sie sich unverbindlich von REICO Vital beraten.
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 TASSO-Newsletter 06.09.2009
Bilanz einer Ölpest - 40 Kilometer Küste kontaminiert
Langesund (Norwegen) - Die Schäden, die der vor einem Monat havarierte Frachter "MV Full City" anrichtete sind gravierend. Norwegens malerische Südküste ist auf über 40 Kilometern Länge mit Schweröl kontaminiert und Tausende Seevögel fanden den Tod. Auch noch einen Monat nach der Havarie ist die Küste stark verschmutzt und die Reinigungsarbeiten dauern an. Schätzungen zufolge werden sich die Kosten für den gesamten Katastropheneinsatz auf ca. 60 Millionen Euro belaufen. Die norwegische Küstenwacht bestätigte, dass über 700.000 Liter Schweröl ausgelaufen sind. Neben den starken Verschmutzungen wurden auch unzählige Seevögel durch das Öl getötet. Ortsansässige Ornithologen zählten knapp 40 betroffene Vogelarten. Ein Team der deutschen Meeresschutzorganisation Project Blue Sea ist vor Ort und hat mit Unterstützung der norwegischen Regierung und heimischen Naturschutzverbänden eine Rettungsstation für lebend aufgefundene, verölte Seevögel errichtet. Dort werden betroffene Tiere veterinärmedizinisch betreut, aufgepäppelt, gereinigt und letztendlich in speziellen Frischwasserpools auf ihre Widerauswilderung vorbereitet.

Die bekannte Fernsehjournalistin und Tierliebhaberin Diana Eichhorn äußerte sich betroffen zu dem Unglück: "Es stimmt mich mehr als traurig, Fotos der ölverschmierten Tiere und der geschundenen Natur anzusehen. Deprimierend und unbegreiflich finde ich zudem, dass auch der Einsatz altersschwacher Tank- und Frachtschiffe, die jederzeit verunglücken können, noch immer billigend in Kauf genommen wird. Wir können den ehrenamtlichen "Rettern" von Project Blue Sea gar nicht genug danken! Ohne Sie wären solche Katastrophen noch katastrophaler."
Weitere Informationen sowie kostenfreies Fotomaterial erhalten Sie bei www.projectbluesea.de
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 TASSO-Newsletter 04.09.2009
www.tasso.net: Neues Gesicht und neue Features
Seit 1.09.2009 hat TASSO eine neue Internetpräsenz. Vor allem die Suchmeldungen vermisster Tiere sind um viele wichtige Funktionen erweitert worden und erleichtern somit die Suche in einem bestimmten Umkreis oder nach Tierart, Verlustdatum oder Rasse. Änderungsmitteilungen, Bestellungen von Informationsmaterial oder Plaketten, Nachrichten an TASSO, Downloads von Dokumenten: Alle Services stehen Ihnen ab sofort online zur Verfügung. Mit unseren News und aktuellen Pressemeldungen sind Sie im Bereich des Tierschutzes immer bestens informiert. Die Unterstützung in rechtlichen Situationen mit Ihrem Tier im Alltag ist ebenfalls ein neuer Online-Service von TASSO für unsere Leser. Lesen Sie die schönsten Rückvermittlungsgeschichten auf unserer Seite, schreiben Sie uns, was Sie als ehrenamtlicher Mitarbeiter für TASSO erlebt haben. Nutzen Sie unsere Fundtierdatei zur Abfrage, registrieren Sie einfach und bequem online. Besuchen Sie uns auf www.tasso.net
 
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Presse-Mitteilung 27.08.2009
Giftpflanzen im Garten: Gefahr für Hunde und Katzen
Wenn Hunde oder Katzen aus scheinbar unerklärlichem Grund plötzlich erbrechen und unter Durchfall leiden, können Giftpflanzen im Spiel sein. Darauf weist die Tierschutzorganisation TASSO e.V. hin.
Viele der hübsch blühenden Zierkräuter finden sich in heimischen Gärten, wo sie ohne Bedenken angepflanzt wurden. So ist beispielsweise die sehr beliebte Begonie gefährlich, der höchste Giftgehalt steckt bei ihr in den Wurzeln, die grabende Hunde zwischen die Kiefer bekommen können. Nicht weniger giftig ist der fast überall wuchernde Efeu. Werden Blätter, Beeren, Fruchtfleisch, Stängel oder Pflanzensaft von den Tieren aufgenommen, lösen sie neben Erbrechen und Durchfall auch Krämpfe und Lähmungen aus. Selbst die so harmlos aussehende Gartentulpe hat es buchstäblich in sich und kann bei Tieren Koliken auslösen.
Sehr giftig sind der Blaue Eisenhut (die giftigste Pflanze Mitteleuropas, das Gift dringt allein durch Berührung in die Haut ein), die Engelstrompete und die Rinde der falschen Akazie. Diese Pflanzen schädigen das Herz-/Kreislaufsystem, eine tierärztliche Behandlung ist dringend erforderlich. „Man sollte sich nicht darauf verlassen, dass Hunde oder Katzen von sich aus keine Pflanzen fressen“, rät Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale. „Schon beim Spielen im Garten beißen sie manchmal aus lauter Übermut in eine Pflanze oder graben im Komposthaufen herum. Gelangen dabei giftige Gewächse in Maul oder Magen, muss sofort gehandelt werden. Mit Vergiftungen ist nicht zu Spaßen.“
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TASSO-Newsletter 27.08.2009
Das schmutzige Geschäft mit der Ware Hund
Das Angebot an jungen Hunden jeder Rasse, Farbe und Größe zu Dumpingpreisen aus unseren Nachbarländern übersteigt die Nachfrage bei weitem und wächst fast monatlich. Dabei kommen die halb verhungerten, ausgemergelten, durch ganz Europa gekarrten und viel zu früh von der Mutter getrennten Tiere nicht mehr nur aus Osteuropa, wie man früher dachte. Belgien und die Niederlande sind jüngst der Umschlagplatz Nummer 1, weil es so viel seriöser klingt. Deutschland ist leider das Hauptabnehmerland für diesen tierschutzwidrigen Handel. Die Massenproduktion der Welpen – überwiegend in Osteuropa – unter schlimmsten Bedingungen, ohne Licht und zusammengepfercht auf engstem Raum kostet in den „Erzeugerländern” nur zirka 30,- Euro pro Tier. In den Abnehmerländern werden die Tiere dann „günstig” für einige hundert Euro angeboten, was meist immer noch weniger als die Hälfte des marktüblichen Preises ist. Die Tiere sind oft nicht geimpft und entwurmt und werden deswegen oft schon mit tödlichen Krankheiten verkauft. Darüber hinaus sind Welpen, die nicht wenigstens 8 Wochen bei ihrer Mutter waren, kaum sozialisiert. Schwere Verhaltensstörungen wie Dauerkläffen, Angstbeißen und Aggressionen sind nur einige der Probleme mit denen sich die neuen Hundebesitzer dann konfrontiert sehen - wenn das Tier die ersten Monate überhaupt überlebt.

TASSO-Tipp: Kaufen Sie keine Hunde im Internet, auf Parkplätzen, auf Märkten oder durch Kleinanzeigen, wenn Sie nicht von der Seriosität der Anbieter überzeugt sind. Der grausame Hundehandel kann nur dann wirkungsvoll gestoppt werden, wenn die unseriösen Händler keine Nachfrage mehr finden. Das heißt, wenn Tierfreunde nur noch zum Züchter oder Tierheim gehen. Alle anderen Wege unterstützen die Massenproduktion Hund ungewollt.
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Presse-Mitteilung 24.08.2009
Immer mehr Tiere werden ausgesetzt
TASSO und Tierheimleiter gehen davon aus, dass viele Hunde und Katzen als „Spielzeug“ angeschafft wurden und jetzt in der Ferienzeit lästig sind
Für Bernhard Scholz, Vorsitzender des Tierheims im baden-württembergischen Kehl, hat die plötzliche Schwemme an ausgesetzten Hunden, Katzen und Kleintieren einen ganz bestimmten Grund: Es sind Tiere, die für Kinder sozusagen als lebendiges Spielzeug angeschafft wurden und die jetzt in der Ferienzeit lästig geworden sind. „Seit Beginn der Schulferien haben wir zehn Hunde und 35 Katzen und Kleintiere aufgenommen, alle sind hier in der Nähe einfach angebunden oder im Karton abgestellt worden“, sagt Scholz und plädiert für mehr Aufklärung an Schulen: „Oft sind es die Kinder, die ihre Eltern drängen ‚Mama, ich möchte einen Hund‘ und denen es nicht bewusst ist, was das für eine Verantwortung mit sich bringt.“ Schüler ab zwölf Jahren sollen nach den Vorstellungen des Tierheim-Vorstands lernen, welche Aufgaben vor allem nach der Anschaffung eines Hundes auf sie zukommen. „Motivierten Schülern bieten wir beispielsweise an, Hunde spazieren zu führen, und das mehrmals täglich.“
Philip McCreight von der Tierschutzorganisation TASSO kann den Aussagen Kohls nur beipflichten: „Auch unsere Erfahrung zeigt, dass noch immer viele Tiere wie ein x-beliebiges Spielzeug gekauft werden. Irgendwann ist dann der Hund, die Katze oder das Meerschweinchen lästig, und dieser Zeitpunkt liegt häufig in den Sommermonaten, wenn es ab in den Urlaub geht.“ Statt sich um eine Pflegestelle für das Tier zu kümmern, werde es ausgesetzt in der Hoffnung, dass sich schon jemand findet, der es versorgt.
Laut McCreight sollten Eltern vor der – durchaus lobenswerten und sinnvollen – Anschaffung eines Haustiers mit den Kindern über die damit verbunden Aufgaben sprechen: „Wer füttert und hält Körbchen, Käfig oder Box in Ordnung? Wer sorgt bei einem Hund für den notwendigen täglichen Auslauf?“ Nicht zu vergessen seien auch die laufen Kosten, die beispielsweise in einem Hundeleben durchaus die 10.000-Euro-Marke überschreiten könnten. „Ein Tier ist kein Spielzeug, das man nach Lust und Laune benutzen und dann in die Ecke stellen kann. Ein Tier braucht Zuwendung und Pflege, und das erfordert ein großes Verantwortungsbewusstsein, sowohl bei Kindern als auch bei den Eltern.“
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TASSO-Newsletter 22.08.2009
Kleiner Einsatz – große Wirkung
Ohne unser Team, modernste Technik und unsere 24-Stunden-Notrufzentrale könnte TASSO nicht ein einziges Tier zurückvermitteln. Die Kommunikation mit unseren Mitgliedern, Tierärzten und Tierheimen ist dabei die Basis unseres Erfolges.
Doch diese Kommunikation kostet Geld. Allein 1,5 Tonnen Papier benötigt TASSO Jahr für Jahr für die Kommunikation mit allen Mitgliedern. Dazu kommen Druckkosten und Porto, die für die Tierhalter kostenlosen Plaketten und Suchplakate, Telefonkosten und und und....
Was würden Sie davon halten, wenn Sie z.B. unsere zweimal im Jahr erscheinende Informationszeitschrift DER TIERNOTRUF in Zukunft in der gleichen Aufmachung, aber per E-Mail erhalten würden? Sie könnten TASSO - und damit dem Tierschutz - mit dieser modernen Form der Kommunikation enorm helfen, Geld zu sparen. Wenn nur zehn Prozent unserer Leser diesen elektronischen Service in Anspruch nehmen würden und sämtliche Kommunikation per E-Mail laufen würde, könnten wir doppelt so viele Tierheime in ihrer Arbeit unterstützen und neue, dringend notwendige Tierschutzprojekte im In- und Ausland realisieren.
Machen Sie mit! Helfen Sie Tieren in Not, indem Sie sich für Kommunikation per E-Mail entscheiden.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
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TASSO-Newsletter 15.08.2009
Brasovs Hunde sterben weiter -
Sie können etwas dagegen tun!
Eindrucksvoll haben der Bund gegen Missbrauch der Tiere bmt, der ETN und TASSO bewiesen, dass man gemeinsam stärker ist und durchaus etwas im Tierschutz erreichen kann. Innerhalb von nur wenigen Monaten konnten über 5.000 Unterschriften gesammelt werden, um den Bürgermeister von Brasov/Rumänien zum Umdenken seiner brutalen Vorgehensweise gegenüber den unzähligen Straßenhunden seiner Stadt zu zwingen. Mit dem sensationellen Effekt, dass die Einfangaktionen außerhalb der Stadt erst einmal gestoppt wurden.
Dennoch ging das Einfangen der Tiere in Brasov weiter. Deswegen brauchen die dortigen Funktionäre permanent den Druck aus dem Ausland, denn das Töten der Hunde geht im Hintergrund trotz gegenteiliger Versprechungen weiter.
Der Bürgermeister von Brasov hat es jetzt in der Hand, die schöne, bei Touristen beliebte Stadt zu einer Tötungshochburg Europas zu machen oder zu einer Modellstadt für einen humanen Umgang mit seinen Hunden.
Die nächste Forderung der Tierschützer lautet: Das Töten muss gestoppt werden! Bitte fordern Sie daher gemeinsam mit uns:
1. Sofortiger Stopp des unkontrollierten Einfangens von Hunden.
2. Sofortiger Stopp der Einschläferung aller Hunde! Überstellung aller zur Zeit vorhandenen Hunde in der Tötung in das Tierheim.
3. Sofortige Schließung der Tötungsanlage in Brasov Stupini nach Übernahme aller Hunde durch den Tierschutz.
4. Beschluss und Finanzierung eines Planes zur Registrierung, Impfung und Kastration aller Hunde - Streunerhunde und Besitzerhunde.
5. Umschulung der Mitarbeiter der Stadtverwaltung auf tierschutzgerechte Einsätze.
6. Keine Fang- und Entsorgungsaktionen von Hunden in anderen Städten durch die Stadtverwaltung Brasov.
Jetzt ist es wichtig, dem Bürgermeister von Brasov direkt zu zeigen, dass Tierschützer nicht klein beigeben. Deswegen bitten wir Sie, George Scripcaru Ihren Protest direkt zukommen zu lassen. Je mehr Briefe, E-Mails und Faxe er aus allen Teilen von Deutschland erhält, um so eher sieht er, dass die Aktion nicht nur von einigen Organisationen gewollt ist, sondern, dass jeder einzelne Tierfreund dahinter steht.
Auf der Auslandstierschutzseite des bmt www.bmt-auslandstierschutz.de finden Sie die Kontaktdaten und einen Musterbrief, den Sie aber auch gerne abändern können. Danke Für Ihre zahlreiche Unterstützung.
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TASSO-Newsletter 13.08.2009
TASSO Film-Tipp: HACHIKO
Die außergewöhnliche Geschichte einer
Mensch-Hunde-Beziehung
In Deutschland (noch) unbekannt, in Japan ein Nationalheld – das ist HACHIKO, ein Akita Inu, der in den 20er Jahren durch seine bedingungslose Liebe zu seinem Herrchen in ganz Japan berühmt wurde und als Sinnbild für Treue steht. Denn selbst nach dem frühen Tod seines Herrchens hat die treue Seele HACHI diesen noch über 9 Jahre lang Tag für Tag am Shibuya-Bahnhof in Tokio erwartet. Genau so, wie er ihn zu dessen Lebzeiten auch täglich nach der Arbeit vom Bahnhof abgeholt hat. Im August 1948 wurde am Bahnhof zum Gedenken eine eiserne HACHIKO-Statue errichtet, die von den Japanern zutiefst verehrt wird. „Hachi“ bedeutet „acht“ und ist in Japan die Zahl für Unendlichkeit. Auf den Hund HACHI übertragen: die unendliche Treue zu seinem Menschen. Deswegen feierte ganz Japan am 8. August 2009 HACHIKO-Tag! HACHIKOs zu Herzen gehende Geschichte, die man so schnell nicht mehr vergessen wird, wurde jetzt mit Richard Gere in der Hauptrolle verfilmt und startet am 3. Dezember 2009 in den deutschen Kinos. TASSO hat den Film in der Originalfassung gesehen und meint: HACHIKO zeigt auf subtile und poetische Weise, wie einzigartig die Beziehung eines Hundes zum Menschen sein kann. Wie sich ein Hund ganz schnell in unsere Herzen graben kann, dass seine Liebe ohne Wenn und Aber ist und ewig dauert. Unbedingt sehenswert! Taschentücher nicht vergessen.
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Presse-Mitteilung 11.08.2009
TASSO verleiht „GOLDENE PFOTE 2009“ für herausragende Tierschutzprojekte
Preis ist mit 5000 Euro dotiert – Gefördert werden Initiativen im In- und Ausland
Die Tierschutzorganisation TASSO e.V. verleiht zum zweiten Mal die „GOLDENE PFOTE“ für herausragende Projekte im Bereich Tierschutz. Um den mit 5000 Euro dotierten Preis können sich sowohl Privatpersonen als auch Tierschutzvereine, Tierheime, Zoos, Tierärzte und -heilpraktiker sowie andere Tierschützer bewerben. In den Kategorien „Auslandstierschutz“ und „Tierschutz in Deutschland“ werden Initiativen bewertet, die Tieren in Not helfen, Tierleid vermeiden oder präventiv zu einer verbesserten Lebenssituation von Tieren beitragen. Bedingung für die Preisvergabe ist die unmittelbare Verwendung der Prämie für das eingereichte Projekt.
Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale in Hattersheim: „Wir stellen immer wieder fest, dass ambitionierte Tierschutzprojekte an der nötigen finanziellen Unterstützung scheitern. Mit der ‚GOLDENEN PFOTE‘ wollen wir nicht nur das Engagement belohnen, sondern auch einen Teil zur wirtschaftlichen Realisierung beitragen.“
Die Teilnahmeunterlagen können ab sofort unter der E-Mail-Adresse award@tasso.net oder über die Homepage www.tasso.net angefordert werden. Dort finden sich auch Informationen über Projekte und Preisträger aus dem vergangenen Jahr. Einsendeschluss für die Projektvorschläge ist der 31. Oktober 2009. Die Verleihung der „GOLDENEN PFOTE“ findet im Rahmen einer Feierstunde Ende des Jahres statt.
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TASSO-Newsletter 09.08.2009
Unbezahlte Tierarztrechnung kann zu Lasten des Tieres gehen
Bringt man sein Auto in die Werkstatt und kann die Rechnung nicht begleichen, so ist jedem klar, dass die Werkstatt das Auto erst nach Zahlung herausgeben darf und von ihrem Zurückbehaltungsrecht Gebrauch macht. Gilt also in Bezug auf eine nicht bezahlte Tierarztrechnung das Gleiche? Grundsätzlich gilt, wer einen Vertrag abschließt und schon zu diesem Zeitpunkt weiß oder leichtfertig in Kauf nimmt die Rechnung nicht bezahlen zu können, wird nicht nur vertragsbrüchig sondern macht sich zudem auch nach dem Strafgesetzbuch (StGB) wegen Betruges strafbar.
Mit der Frage nach einem Zurückbehaltungsrecht eines Tierarztes hatte sich das Amtsgericht Duisburg (Az. 77 C 1709/08) im Juli 2008 zu beschäftigen, da ein Tierarzt den behandelten vierjährigen Labradorrüden erst nach Zahlung der Tierarztkosten an den Halter zurückgeben wollte. Der Halter wandte sich in einem Eilverfahren an das Gericht und bekam Recht. Das Gericht entschied, dass dem Tierarzt kein Zurückbehaltungsrecht zustehe, da sich aus § 1 des Tierschutzgesetzes ergibt, dass Tiere als Mitgeschöpfe und nicht wie leblose Sachen zu behandeln sind. Es sei anerkannt, dass Hunde auf ihre Halter fixiert seien und es nicht vorhersehbar sei ob der Hund durch die Trennung des Halters seelische Schäden davontrage. Ein Zurückbehaltungsrecht wegen des Honoraranspruches aus einem Tierbehandlungsvertrag bestehe daher nicht.
So positiv dieses Urteil für die Hundehalter auch sein mag, so sollte man nicht leichtfertig auf dieses Urteil vertrauen und beim nächsten Tierarztbesuch die Rechnung nicht bezahlen, da es auch gegenteilige Urteile gibt, die sehr wohl ein Zurückbehaltungsrecht des Tierarztes annehmen. So gab z.B. das Landgericht Mainz im Jahre 2002 (Az. 6 S 4/02). Der Tierklinik Recht und der klagende Züchter konnte seinen Zuchtrüden erst nach vollständiger Begleichung der Kosten abholen. Da in diesem konkreten Fall keine Notsituation für den Hund vorlag, entschied das Gericht gegen den Züchter, da er zunächst über die Kosten aufgeklärt worden war und danach unterschrieben hatte, dass das fällige tierärztliche Honorar beim Abholen entrichtet werden müsse.
Sollte man in die Lage kommen, die Rechnung nicht begleichen können, empfiehlt sich vor der Behandlung ein Gespräch mit dem Tierarzt zum Beispiel bezüglich einer Ratenzahlung. So vermeidet man nicht nur unnötigen Streit und Gerichtskosten, sondern auch ein mögliches Strafverfahren, ganz zu schweigen von der Situation des Tieres, das im schlimmsten Fall bis zur Entscheidung des Gerichts in der Praxis warten muss.
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TASSO-Newsletter 06.08.2009
Mundgeruch bei Hunden und Katzen ernst nehmen
Mundgeruch bei Hunden und Katzen ist nicht nur unangenehm, sondern oft auch ein Symptom von Zahn- und Zahnfleischerkrankungen. Unbehandelt können daraus ernsthafte Organ-Erkrankungen entstehen. Das zu Beginn oftmals nur ästhetische Problem des schlechten Geruchs sollte also unbedingt ernst genommen werden. Nach Schätzungen leiden bis zu 85 Prozent aller Hunde und Katzen in Deutschland an Zahnbelag, Zahnstein und Maulschleimhautentzündungen.
Am Anfang dieser Entwicklung stehen Futterreste in der Mundhöhle. Diese lassen Bakterienrasen wachsen, die Plaque genannt werden. Plaque ist für den übelriechenden Geruch verantwortlich und führt in der Folge - unerkannt oder unbehandelt - zu Zahnstein und Zahnfleischentzündung. Da das Zahnfleisch aus einem dichten Netz von feinen Blutgefäßen besteht, können die Bakterien aus solchen Entzündungsherden in der Mundhöhle über die Blutbahnen in andere Organe verschleppt werden und diese schwer schädigen.
Der Entstehung von Plaque kann vor allem durch eine artgerechte, kohlenhydratarme Ernährung vorgebeugt werden. Als effektivste mechanische Maßnahme zur Entfernung der Bakterienrasen gilt die Pflege mit Zahnbürste und Zahnpasta – aber nicht jeder Vierbeiner findet diese Prozedur angenehm. Dann kann die Neubildung von Bakterien auch auf andere Weise vermindert werden: Durch ein medizinisches Mundwasser, das einfach täglich dem Trinkwasser beigefügt wird. Die enthaltenen Wirkstoffe Chlorhexidin und Xylitol wirken antiseptisch und reduzieren die Vermehrung der geruchsbildenden Bakterien. Das erste Produkt dieser Art ist nun unter dem Namen VetAquadent (von Virbac Tierarzneimittel) bei jedem Tierarzt erhältlich. Eine regelmäßige Kontrolle der Zähne beim Tierarzt ist natürlich trotzdem immer erforderlich.
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TASSO-Newsletter 04.08.2009
Bundesweite Aktionsgemeinschaft für Katzenkastration
Nur durch Kastration lässt sich das Leid der unzähligen Straßenkatzen dauerhaft in den Griff bekommen. Deswegen hat der Verein Straßenkatzen Rhein-Erftkreis jetzt zu einer gemeinsamen bundesweiten Aktion aller Tierheime und Tierschutzorganisation aufgerufen und fordert eine gesetzlich verankerte Kastrationspflicht für Freigänger-Katzen. Frau Karin Stautzebach, Initiatorin des Projektes dazu: „Inzwischen hat unsere Aufklärungsarbeit Früchte getragen. Unter anderem setzt sich auch das BÜNDNIS 90 DIE GRÜNEN Fraktion Bergheim nachdrücklich für die Lösung des Problems mit der Vermehrung wildlebender Katzen ein.“
Bitte tragen Sie mit Ihrer Unterschrift dazu bei, dass Kastration von Katzen zu einer Selbstverständlichkeit wird. Unter www.katzen-erftkreis.de/seiten/aktionsliste können Sie Ihrer Meinung Ausdruck verleihen. Für Fragen steht Ihnen auch gerne Frau Stautzebach zur Verfügung.
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